Nebel des Grauens

So, jetzt bin ich in Grenoble und bekomme herzlich wenig davon mit, dass diese Stadt von Bergen umgeben ist. Seit meiner Ankunft verschwindet alles außerhalb der Stadtgrenzen im dichten Nebel. Ansonsten ist es aber echt schön. Gestern abend wollten wir auf eine Wohnungsparty gehen, sind aber dann vor dem Haus gestanden und haben für unseren Geschmack zu wenig Partylärm aus den Fenstern gehört. Also sind wir vorübergehend in eine Kneipe gegangen und haben später noch auf den Straßen von Grenoble eine Flasche billigen roten Wein vernichtet. Dann sind wir noch an einem Club vorbeigekommen und wollten fragen was denn der Eintritt heute kosten würde. Zum Glück stand allerdings irgendein wichtiger Mensch auf der Straße, der aussah wie Brendon Frasier und uns gratis mit rein genommen hat. Sehr schön, so hat jeder 10 Euro gespart. Gott sei Dank war der Pegel noch ganz gut so mussten wir nicht auf das Bier im Club zurückgreifen. 5 Euro für ein 0,25 Bier! Das ist eine 20-Euro-Mass!!!!!!!! Das sollten sie mal am Oktoberfest bringen. Dann brennt das Zelt.
Heute haben wir dann kurz nach dem aufstehen unsere Wanderpläne fallen lassen weil erstens wieder Nebel war und zweitens wir noch zu müde waren um irgendwas außerhalb der Laufweite von Cafes und Bäckereien zu unternehmen. Also Kultur. Im Musee de Grenoble gibt’s eine großartige Sammlung von Chagall bis Picasso von den alten Ägyptern bis zu modernen Skulpturen. Aber irgendwie sind Museen wie All you can eat Buffetts. Sie füllen dich erst mit Weißbrot (Naturalisten und Religiöser Malerei) ab und wenn dann das wirklich tolle kommt ist man schon voll.
Vielleicht geht’s ja morgen auf den Berg.
Viele Grüße!
Wolle

16.11.08 19:16

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